Installieren und Konfigurieren des ODBC-Treibers für macOS

Ähnlich wie Windows, verwendet macOS benannte Datenquellen (DSNs), um ODBC-basierte Clientanwendungen mit Snowflake zu verbinden.

Unter diesem Thema:

Voraussetzungen

Betriebssystem

Eine Liste der von Snowflake-Clients unterstützten Betriebssysteme finden Sie unter Betriebssystemunterstützung.

iODBC

Der Snowflake-ODBC-Treiber für Mac benötigt iODBC. Die Software steht zum Herunterladen zur Verfügung unter:

So installieren Sie iODBC:

  1. Doppelklicken Sie nach dem Herunterladen von iODBC auf die heruntergeladene .dmg-Datei.

  2. Doppelklicken Sie auf die Installationsdatei iODBC-SDK.pkg, und folgen Sie den Anweisungen.

Bemerkung

iODBC bietet ein GUI-Verwaltungstool zum Konfigurieren von Treibern und DSNs. Das Tool wurde jedoch nicht für die Verwendung mit Snowflake getestet und sollte daher nicht zum Erstellen oder Verwalten von DSNs verwendet werden. Verwenden Sie stattdessen ODBC Manager.

Schritt 1: ODBC-Treiber installieren

So installieren Sie den Snowflake-ODBC-Treiber für macOS:

  1. Wenn Sie den Treiber noch nicht heruntergeladen haben, laden Sie ihn jetzt herunter. Weitere Details dazu finden Sie unter Herunterladen des ODBC-Treibers.

  2. Doppelklicken Sie auf die heruntergeladene .dmg-Datei snowflake_odbc_mac-<Version>.dmg.

  3. Doppelklicken Sie auf die Installationsdatei snowflakeODBC_<Version>.pkg, und folgen Sie den Anweisungen.

    Sie werden wahrscheinlich nach dem Administrator/sudo-Kennwort für den Computer gefragt, auf dem Sie den Treiber installieren.

Wenn Sie bei Aufforderung das Standardverzeichnis wählen, installiert das Installationsprogramm die ODBC-Treiberdateien in den folgenden Verzeichnissen:

/opt/snowflake/snowflakeodbc

/Library/ODBC

Schritt 2: ODBC-Treiber konfigurieren

Um den ODBC-Treiber für macOS zu konfigurieren, erstellen Sie eine oder mehrere Datenquellen (DSNs), die in den folgenden Dateien gespeichert werden, je nach Typ des von Ihnen erstellten DSN:

  • Benutzer-DSNs: ~/Library/ODBC/odbc.ini

  • System-DSNs: /Library/ODBC/odbc.ini

Um einen DSN zu erstellen, verwenden Sie entweder ODBC Manager, oder Sie bearbeiten die entsprechende odbc.ini-Datei.

Erstellen eines DSN mit ODBC Manager

So erstellen Sie einen DSN in ODBC Manager:

  1. Starten Sie ODBC Manager.

  2. Klicken Sie auf User DSN oder System DSN.

  3. Klicken Sie auf die Schaltfläche Add.

  4. Wählen Sie den zu verwendenden Treiber aus (Snowflake), und klicken Sie auf OK.

  5. Geben Sie den Namen des DSN und optional eine Beschreibung ein.

  6. Erstellen Sie für jeden DSN-Parameter ein Schlüsselwort/Wert-Paar:

    1. Klicken Sie auf Add, um ein Schlüsselwort/Wert-Paar zu erstellen.

    2. Wählen Sie Keyword aus, und ersetzen Sie den Wert durch den Parameternamen.

    3. Wählen Sie Value aus, und ersetzen Sie den Wert durch den Parameterwert.

    Wiederholen Sie diesen Vorgang für jeden Parameter. Einzelheiten zu den Parametern, die für jeden DSN festgelegt werden können, finden Sie unter ODBC-Konfigurations- und Verbindungsparameter.

  7. Klicken Sie auf OK, um den DSN zu erstellen.

Wenn Sie erstmals einen Benutzer- oder System-DSN für den ODBC-Treiber erstellen, erstellt ODBC Manager in dem Verzeichnis des von Ihnen erstellten DSN-Typs die Datei odbc.ini. Wenn Sie zusätzliche DSNs erstellen, fügt ODBC Manager für jeden DSN Einträge zur vorhandenen odbc.ini-Datei hinzu.

Erstellen eines DSN durch Hinzufügen eines Eintrags zur odbc.ini-Datei

Wenn bereits ein Benutzer- oder System-DSN für den Treiber erstellt wurde, fügen Sie den neuen Eintrag zu der odbc.ini-Datei hinzu, die bereits im entsprechenden Verzeichnis des von Ihnen erstellten DSN-Typs vorhanden ist. Wenn Sie den ersten DSN für den Treiber erstellen, müssen Sie die odbc.ini-Datei manuell erstellen und den Eintrag zur Datei hinzufügen.

Geben Sie für jeden DSN Folgendes an:

  • DSN-Name und Treibername (Snowflake) in der Form <DSN-Name> = <Treibername>.

  • Verzeichnispfad und Name der Treiberdatei in der Form Driver = /opt/snowflake/snowflakeodbc/lib/universal/libSnowflake.dylib.

  • Verbindungsparameter wie server und uid (Benutzeranmeldename). Keiner der Verbindungsparameter, den Sie dem DSN hinzufügen, muss in der ODBC-Verbindungszeichenfolge angegeben werden.

  • Alle zusätzlichen Parameter wie Standardrolle (role), Standarddatenbank (database) und Standardwarehouse (warehouse).

Parameter werden in der Form <Parametername> = <Wert> angegeben. Einzelheiten zu den Parametern, die für jeden DSN festgelegt werden können, finden Sie unter ODBC-Konfigurations- und Verbindungsparameter.

Das folgende Beispiel veranschaulicht eine odbc.ini-Datei mit zwei Treibern, testodbc1 für das Konto xy12345 (in der Region AWS US West) und testodbc2 für das Konto yz23456 (in der Region AWS US East):

[ODBC Data Sources]
testodbc1 = Snowflake
testodbc2 = Snowflake


[testodbc1]
Driver      = /opt/snowflake/snowflakeodbc/lib/universal/libSnowflake.dylib
Description =
uid         = peter
server      = xy12345.snowflakecomputing.com
role        = sysadmin


[testodbc2]
Driver      = /opt/snowflake/snowflakeodbc/lib/universal/libSnowflake.dylib
Description =
uid         = mary
server      = yz23456.us-east-1.snowflakecomputing.com
role        = analyst
database    = sales
warehouse   = analysis

Beachten Sie Folgendes:

  • Sowohl testodbc1 als auch testodbc2 haben Standardrollen.

  • testodbc2 hat auch eine Standarddatenbank und ein Standardwarehouse.

Schritt 3: ODBC-Treiber testen

Sie können zum Testen der DSNs das Befehlszeilen-Dienstprogramm iodbctest verwenden, das mit iODBC bereitgestellt wurde.

Wenn Sie zur Eingabe der ODBC-Verbindungszeichenfolge aufgefordert werden, geben Sie die erforderlichen Verbindungsparameter (DSN-Name, Server, Benutzeranmeldename und Kennwort) sowie alle anderen Parameter ein, die Sie als Teil der Verbindungszeichenfolge eingeben möchten. Die Verbindungszeichenfolge übernimmt Parameter der Form <Parametername>=<Wert>, z. B. dsn=testodbc2, wobei jeder Parameter durch ein Semikolon (;) ohne Leerzeichen getrennt ist. Die Liste der unterstützten Parameter finden Sie unter ODBC-Konfigurations- und Verbindungsparameter.

Bemerkung

Wenn Sie den Server- und Benutzeranmeldenamen im DSN einstellen, sind die einzigen erforderlichen Parameter in der Verbindungszeichenfolge der DSN-Name und das Benutzerkennwort.

Beispiel:

$ iodbctest

iODBC Demonstration program
This program shows an interactive SQL processor
Driver Manager: 03.52.0607.1008

Enter ODBC connect string (? shows list): dsn=testodbc2;pwd=<password>

Dec 14 20:16:08 INFO  1299 SFConnection::connect: Tracing level: 4

Driver: 2.12.36 (Snowflake - Latest version supported by Snowflake: 2.12.38)

SQL>