ODBC-Treiberdiagnosedienst

Um den Snowflake-Support bei der Diagnose von Kundenvorfällen zu unterstützen, verwendet der Snowflake-ODBC-Treiber einen Diagnosedienst, der im Hintergrund ausgeführt wird. Wenn der Treiber auf ein Problem stößt, das die normale Ausführung verhindert, erfasst der Diagnosedienst Informationen zu dem Problem:

  • Der Dienst schreibt standardmäßig in eine einzelne komprimierte Datei sf_incident_log.dmp.gz im Ordner /tmp.

  • Ein anderer Speicherort für die ODBC-Speicherabbilddatei (Dump-Datei) kann mit der LogPath-Eigenschaft in der Konfigurationsdatei simba.snowflake.ini angegeben werden.

Wichtig

Die Speicherabbilddatei kann sensible Informationen (z. B. IP-Adressen) enthalten, um die Lösung des Problems weiter zu unterstützen. Beachten Sie, dass diese Datei nur lokal gespeichert und nicht an Snowflake gesendet wird. Sie müssen die Dateien freigeben, damit z. B. der Snowflake-Support bei der Diagnose von Problemen helfen kann.

Um das Erstellen von Speicherabbilddateien durch die Treiber zu verhindern, legen Sie in der Konfigurationsdatei simba.snowflake.ini den Parameter DisableSfDumps=true fest.

Wenn ein Treiber auf ein Problem stößt, kann der Dienst auch Diagnoseinformationen an Snowflake senden, um die Problembehandlung zu unterstützen. Zu diesen Informationen gehören:

  • Informationen zur Treiberversion.

  • Eine allgemeine Beschreibung des Problems.

  • Stapelüberwachung für den Treiber, auf den sich das Problem bezieht. Abgesehen vom Kontobezeichner enthält diese Stapelüberwachung keine Kundeninformationen.

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